Ein Leben des Verzichts und der Askese
                                       und zugleich des Friedens und der Freude im Heiligen Geist


„Das Wachstum in der Liebe gelingt nicht ohne Schwierigkeiten.
Da der Mensch durch die Sünde und ihre Folgen belastet ist,
kann er dem Weg der Liebe Christi nicht ohne Kampf, Reinigung, Verzicht und Selbstverleugnung folgen. Er muss sich während
seines ganzen Lebens je neu an Jesus orientieren und umkehren...  Diese Reinigung vollzieht sich durch die täglichen Anforderungen
des klösterlichen Lebens.“




„Wer in der  Liebe Christi bleibt

und aus ihr lebt, 

hat aber  auch teil an der Freude,

die Christus den Jüngern verheißen hat:

Dies habe ich euch gesagt,

damit eure Freude in euch ist

und damit eure Freude vollkommen wird.“

(Joh 15,11).

Die enge Verbindung von Liebe und Freude haben gottverbundene Menschen zu allen Zeiten erfahren. Unser Vater Benedikt spricht von ihr am Ende des Prologs zu seiner Regel: ‚Sobald man im klösterlichen Leben und im Glauben Fortschritte macht, weitet sich das Herz, und man geht den Weg der Gebote Gottes in unsagbarer Freude der Liebe“

(Prolog der Benediktusregel 49)

Aus den Geistlichen Grundlagen der Mehrerauer Kongregation